Antikapitalistischer Aufruf zur Demo am 7. Dezember

Nicht nur ein breites Bündnis von über 30 Organisationen rufen zur Demo am 7. Dezember auf, auch antikapitalistische Gruppen mobilisieren gemeinsam mit einem Aufruf zur Demo „für eine Welt in der niemand fliehen muss“.

Hier der antikapitalistische Aufruf:

Kapitalismus – System der Krisen!

Ein Blick über die Grenzen der Festung Europa hinweg offenbart einiges: Staaten zu finden, die nicht Schauplatz von Kriegen, Armut oder Umweltzerstörung sind, ist nahezu ausgeschlossen. Im Jemen, in Mali, Somalia oder in Syrien, überall sterben tagtäglich unzählige Menschen. Weiterlesen

Für eine Welt in der niemand fliehen muss – Zeit zu handeln!

Am 7. Dezember gibt es in Stuttgart, wie in den vergangenen Jahren auch, eine Demonstration „für eine Welt in der niemand fliehen muss“. Auch das Antimilitaristische Treffen VS unterstützt den Aufruf und beteiligt sich an der Demonstration.

Zugtreffpunkt für die gemeinsame Anfahrt ist am 7. Dezember um 11:30 am Schwenninger Bahnhof.

Hier der Aufruf des Bündnis:

In Deutschland leben wir mit einem Gefühl von Frieden. Wir können ohne Furcht spazieren gehen oder entspannt mit Freund*innen feiern. Zur selben Zeit werden in 28 Ländern Kriege oder bewaffnete Konflikte geführt. Allein der Konflikt in Syrien hat 2017 mehr als 400 000 Tote gefordert. Opfer sind vor allem Zivilist*Innen – Menschen wie du und wir. Kriege und ihre Folgen treiben heute mehr als 70 Millionen Menschen in die Perspektivlosigkeit. Sie müssen ihr Zuhause verlassen. Die Ursachen für hunderttausende Tote und noch mehr Menschen auf der Flucht sind oft in den Planungsbüros deutscher Politik und Wirtschaft.  –> den ganzen Aufruf gibt es hier

Solidarität mit Rojava – Kundgebung in Schwenningen

Der Krieg der Türkei gegen Rojava und die Bevölkerung Nord-Syriens geht weiter. Seit dem Beginn des Angriffs des türkischen Militärs und seiner Verbündeten dschidistischen Milizen, leisten die kurdischen Selbstverteidigungseinheiten YPG/YPJ und die SDF erbitterten Widerstand gegen die zweitgrößte Armee der Nato. Die Türkei unter Präsident Erdogan führt einen rücksichtlosen Krieg, gezielt auch gegen die ziviele Bevölkerung. Doch trotz ständiger Bombardierungen und technischer Überlegenheit kommen die türkischen Truppen kaum vorwärts. Weiterlesen

Gegen den Angriff der Türkei auf Rojava – Demo in Villingen-Schwenningen

Über hundert Menschen versammelten sich am Donnerstag Abend in der Fußgängerzone Schwenningens um gegen den jetzt begonnen offenen Krieg der Türkei gegen Rojava zu Demonstrieren.

Um 18:30 Uhr begannen die unangemeldeten Proteste mit einer Kundgebung um dann gemeinsam zu Demonstrieren. Mit lauten Parolen, Wut und dem Drang aktiv zu sein nahmen sich die TeilnehmerInnen die Straßen. Die Demo lief über zentrale Straßen, unter anderem am Bahnhof vorbei, durch die Fußgängerzone. Weiterlesen

Angriff auf Rojava steht bevor – Achtet auf Ankündigungen

Die Türkei hat grünes Licht für einen Krieg gegen die demokratische Selbstverwaltung in Rojava, Nordsyrien.

Heute Morgen haben die USA mit dem Abzug ihrer Truppen aus den Grenznahen Städten Serêkaniyê und Girê Spî in Rojava begonnen. In der vergangenen Zeit wurde der türkische Besatzungsplan der Region auch mit Syrien, Russland und dem Iran abgesprochen. Weiterlesen

Kurzer Bericht zum Rheinmetall Entwaffnen Camp: Camp, Workshops, Aktionen

In der vergangenen Woche fand das Rheinmetall-Entwaffnen-Camp statt. Aus dem ganzen Bundesgebiet sind Leute zusammen gekommen um zu diskutieren und die deutsche Rüstungsproduktion mit Aktionen direkt anzugehen. Hier gibt es einige Eindrücke und einen kurzen Bericht der vergangenen Woche. Weiterlesen

Bericht zum Antikriegstag

An der traditionellen „Mahnwache“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 1. September auf dem Geschwister-Scholl Platz in Villingen-Schwenningen beteiligten sich ab 17 Uhr zahlreiche Menschen.

Mit Transparent und Schildern griffen die AktivistInnen des Antimilitaristischen Treffen VS auf, dass der Antikriegstag doch deutlich mehr als ein bloßer Tag der Mahnung und des Erinnerns an den Angriff des faschistischen Deutschlands auf Polen 1939 sein muss. Denn heute rüstet Deutschland militärisch auf, treibt die europäische Abschottung voran und führt Krieg. Diese Kriege dienen den Interessen einiger weniger und deutsche Rüstungskonzerne wie Rheinmetall verdienen daran Milliarden. Weiterlesen