Infoupdate #1 – ZuG20 nach Hamburg

+++ Erfolgreicher Kampagnenstart zum Sonderzug nach Hamburg +++ Ticketverkauf ist angelaufen +++ Verkaufsstellen in 15 Städten Deutschlands und der Schweiz eingerichtet +++ Der Zug wurde aufgestockt – mit dabei ist nun ein Gemeinschaftswaggon mit Bar & Musik +++

Die Kampagne zum ZuG20-Sonderzug in die Hansestadt ist erfolgreich angelaufen. Bereits zum 1. Mai 2017 konnten in mehreren Städten Deutschlands und der Schweiz Tickets verkauft werden. Ein Ticketverkauf wird in aktuell 15 Städten organisiert – weiter Städte werden folgen. Eine Übersicht zu den Verkaufsstellen mit Adressen und Öffnungszeiten findet ihr auf unserer Website. Weiterlesen

G20 | Hamburg zum Zeichen machen – Gegen imperialistischen Krieg

Deutschland will wieder Großmacht sein. Als führendes Land der EU macht die hier herrschende Politik ihre weltweiten Interessen deutlich. In diesem Jahr ist die BRD der Ausrichter des G20- Gipfels. Das „neue“ Selbstbewusstsein drückt sich auch im Ort des Treffens aus. Mit Hamburg soll es in einer der größten Städte statt finden.

Seit den massiven Protesten 2001 beim G8-Treffen im italienischen Genua waren die herrschenden dazu übergegangen sich zu ihren Gipfeln aus den großen Städten in die ländliche Abgeschiedenheit zurück zu ziehen. Hamburg als Ausrichtungsort hat somit eine mehrfache Bedeutung, als Zeichen gegenüber den anderen Staaten wie auch nach innen gegenüber der Bevölkerung und der gesellschaftlichen linken in der Stadt und in Deutschland. Die Arroganz der Herrschenden durch die Wahl des Gipfelortes macht das Selbstbewusstsein und die Bereitschaft die eigenen Pläne durchzusetzen deutlich. Weiterlesen

Sonderzug zum G20 Gipfel 2017

Am Mittwoch, den 5. wirtd aus Süddeutschland ein Sonderzug mit 12 Waggons von Basel via Stuttgart in Richtung Hamburg fahren. Mit tausend AktivistInnen aus der Schweiz und Deutschland wird bereits dieAnreise zu den Protesten gegen den G20 Gipfel in die Hansestadt zu einem politischen Ereignis machen.

Der Zug wird mehrere Zwischenhalte einlegen, wo die Möglichkeit besteht sich der Fahrt anzuschließen. Die Mitreisenden werden also aus verschiedenen Regionen und Städten kommen, doch alle vereint ein gemeinsames Ziel: Lautstark, vielfältig und entschlossenen Protest gegen das Gipfeltreffen der G20 auf die Straße zu tragen.

Tickets für den Zug bekommt ihr auch in Villingen-Schwenningen, entweder im Linken Zentrum Mathilde Müller oder zum ersten mal bei unserem Stand auf dem 1.Mai- Fest.

Deutsche Panzerfahrzeuge, Türkische Bomber: Der Krieg gegen die Jesiden im Irak

(Von: Lower Class Magazine)

Die Bundesregierung schickte 2014 Waffen an den kurdischen Clanchef Mesud Barzani – angeblich zum Schutz der vom Islamischen Staat bedrohten Jesid*innen im Şengal-Gebirge. Doch am 3. März setzte der Bündnispartner Berlins selbst deutsche Bundeswehr-Dingos gegen Jesid*innen ein. Das Außenamt leugnet den Vorfall. Wir haben vor Ort recherchiert.

Vorspann

Der Ort, an dem wir vor zwei Wochen schliefen, um an dieser Reportage zu schreiben, existiert nicht mehr. In der Nacht zum 25. April bombardierte die türkische Luftwaffe die kleine Radiostation auf dem Gipfel des Berges Sengal im gleichnamigen irakischen Jesidengebiet. Wie viele der Reporter, die dort arbeiteten, in dieser Nacht gestorben sind, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Es gab ein Frühwarnsystem, so viel wissen wir. Denn auch wir wurden eines Nachts evakuiert und mussten unter einem Felsen schlafen, weil die Bomber Ankaras über uns kreisten. Damals blieb es beim Show-of-Force, nun machte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ernst. Damals dachten wir: Er kann doch nicht ernsthaft die jesidische Minderheit angreifen, eine Bevölkerungsgruppe, die durch den Islamischen Staat so brutal terrorisiert wurde. Heute wissen wir: Er kann und die internationalen Reaktionen sind verhalten.

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Save the date – G20 Gipfel in Hamburg

NIMM DIR URLAUB / HALTE DIR DEN TERMIN FREI / KOMM ZU DEN PROTESTEN GEGEN DIE G20

Vom 5. bis 9. Juli werden in Hamburg vielfälltige Aktionen gegen den Gipfel der Herrschenden stattfinden. Neben Protest-Camps unter anderem eine zentrale Großdemonstration am Samstag den 8. Juli. Auf nach Hamburg

Aktuelle Infos findest du  unter:
#NoG20 2017 – Infoportal zu den Protesten gegen G20-Gipfel 2017 in Hamburg

Türkei: Auf dem Weg in den Faschismus?

Im folgenden dokumentieren wir die gerade neu erschienene Broschüre von Perspektive Kommunismus zur Türkei. Themen sind unter anderem der Aufstieg der Partei AKP, der kurdische Befreiungskampf und proletarischer Internationalismus.

Einleitung:

Die aktuelle diplomatische Eskalation zwischen der Türkei und einigen EU-Staaten, im Streit um Wahlkampfauftritte türkischer Regierungsmitglieder in Europa, ist in aller Munde. Im Vorfeld des Referendums, um das geplante Präsidialsystems, das die Alleinherrschaft Erdogans weiter festigen soll, gerät damit die Situation in der Türkei selbst etwas aus dem Blick. Um die momentane Entwicklung, abseits von verbalen Drohungen und Wahlkampfgetöse einordnen zu können, lohnt eine Betrachtung politischer, historischer und ökonomischer Hintergründe der Umbrüche in der Türkei.

Broschüre als PDF

Proteste gegen die Bundeswehr auf Ausbildungs- und Jobmesse

Die Bundeswehr war auch in diesem Jahr wieder auf der Messe „Jobs for Future“ als Aussteller dabei. Die deutsche Armee versucht so sich als einen normalen Arbeitgeber zu präsentieren. Mit dem Versprechen einer sicheren Zukunft, eines sicheren Jobs, von Ausbildung und Studium sowie Abenteuer und Abwechslung, versucht sie gezielt junge Leute anzusprechen.

Das wollten AktivistInnen des Offenen Antimilitaristischen Treffen VS nicht ohne Proteste stehen lassen. Vor dem Stand der Bundeswehr auf dem Außengelände wurde eine Transparent entrollt, Flyer verteilt und mit einer Rede auf die eigentlichen Aufgaben der Bundeswehr aufmerksam gemacht. Nach einem kurzen Gerangel mit der herbeieilenden Security und dem Rausschmiss der AntimilitaristInnen vom Gelände, wurde die Aktion vor dem Haupteingang fortgeführt.

Bis die gerufene Polizei eintraf verging reichlich Zeit in der nochmal etliche weitere Flyer an BesucherInnen der Ausbildungsmesse verteilt wurden.
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