Festung Europa tötet

Vergangene Woche sind wir in die Innenstadt von Villingen um dort mit einer kleinen Aktion auf die Situation von Flüchtenden und SeenotretterInnen im Mittelmeer aufmerksam zu machen. Mit einem Schlauchboot und Rettungswesten wurden die Risiken verdeutlicht die Menschen in Kauf nehmen um Kriegen und elenden Lebensbedingungen zu entfliehen. Auf einem Transparent und Flyern die während der Aktion verteilt wurden haben wir klar benannt was die Folgen der Abschottungspolitik Deutschlands und der EU ist – „Die Festung Europa Tötet“. Weiterlesen

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Leben retten ist kein Verbrechen – der Festung Europa gemeinsam etwas entgegensetzen!

Wir spiegeln hier einen Aufruf des Offenen Treffen gegen Krieg und Militarisierung aus Stuttgart.

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Die Zahl der Todesopfer im Mittelmeer steigt im Sommer 2018 immer weiter.
629 Menschen sind allein im Juni auf der Flucht ertrunken.
Während zahlreiche ehrenamtliche Helfer*innen sich die letzten Monate und Jahre in der Seenotrettung im Mittelmeer für fliehende Menschen einsetzten, schottet die EU ihre Außengrenzen immer stärker ab. Sie versucht sogar, die Lebensrettung von Schiffbrüchigen zu unterbinden. Tausende Tote werden bewusst in Kauf genommen. Der Fall des Seenotrettungsschiffs Lifeline zeigt: Wer Menschen vor dem Ertrinken rettet, wird als „Schlepper“ diffamiert, kriminalisiert – und handlungsunfähig gemacht, indem Seenotrettungsschiffe in den Häfen festgesetzt werden. Derzeit kann kein einziges NGO-Schiff im Mittelmeer Menschenleben retten. Weiterlesen

Antimilitaristische Tatortsicherung bei Ausbildungsmesse in Rottweil

An den beiden vergangenen Tagen waren wir auf der Ausbildungsmesse „starter“ in Rottweil. Dort haben Rüstungsfirmen wie Heckler & Koch, Junghans Microtec und die Bundeswehr um Nachwuchs geworben. Am Freitag gab es deshalb zwei Aktionen auf dem Messegelände. Am Samstag gab es einen Infostand vor der Messe bei dem wir die Militarisierung der Ausbildungsmesse zum Thema machten.
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Aktion auf Ausbildungsmesse in Rottweil: Heckler & Koch als Tatort markieren!

Heckler & Koch, der Waffenhersteller aus Oberndorf macht Profite durch Gewalt und Tod. Durch ihre Sturmgewehre werden unzählige Menschen verletzt und getöten. Das Unternehmen hat damit ganz direkt ein Interesse an militärischen Machtspielen und Kriegen. Nur dann lassen sich ihre „Produkte“ verkaufen. Weiterlesen

Bundeswehrwerbung zerstört

Wir spiegeln hier einen Bericht den wir auf Indymedia gefunden haben.


In den vergangenen Tagen waren AntimilitaristInnen in Villingen-Schwenningen aktiv und entfernten zahlreiche Werbeplakate der Bundeswehr.

Nicht nur in der Badisch-Schwäbischen Doppelstadt versucht die Bundeswehr gerade mit großflächigen Werbebannern auf sich aufmerksam zu machen. Bundesweit läuft derzeit eine Plakatkampagne für die Armee.

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Bundeswehr auf Jobmesse an Schulen in St. Georgen

Am Freitag, dem 08. Juni, findet einmal mehr die Berufs- und Ausbildungsmesse in St. Georgen statt. Einmal mehr wird dort auch die Bundeswehr auftreten.

Im letzten Jahr gab es eine kleine Aktion am Stand der Bundeswehr. Dieses Jahr haben wir uns dagegen entschlossen. Beim letzten mal waren wir damit konfrontiert, dass wir nicht großteils auf Jugendliche gestoßen sind die kurz vor dem Berufseinstieg stehen. Wir sind auf viele Kinder zwischen 10 und 13 Jahren gestoßen. Weiterlesen

Demonstration – Solidarität mit Afrin

Am 18. März rückten türkische Truppen im Verbund mit dschihadistischen Banden in die Stadt Afrin in Rojava/ Nordsyrien ein. Über 50 Tage leisteten die Selbstverteidigungseinheiten YPG/YPJ erfolgreichen Widerstand gegen den Einmarsch der Türkei. Zuletzt beschloss die Autonomieverwaltung des Kanton Afrin jedoch die Evakuierung der zivilen Bevölkerung um sie vor weiteren Angriffen zu schützen und drohende Massaker durch die Islamisten und türkischen Militärs zu verhindern. Durch die Bombardierung eines Flüchtlingskonvois starben über 300 Menschen.

In Solidarität mit der Bevölkerung Afrins und dem Widerstand der YPG/YPJ gingen am 21. März in VS-Villingen über Hundert Menschen auf die Straße. Am Nachmittag um halb Fünf begann die Demonstration am Bahnhof und endete in der Fußgängerzone wo anschließend eine Kundgebung auch zu Newroz stattfand. Mit lauten Parolen und Transparenten zeigten die Menschen ihre Solidarität mit den, weiterhin kämpfenden, in Afrin und ganz Rojava. Weiterlesen