Solidarität mit Rojava – Kundgebung in Schwenningen

Die massiven Angriffe der türkischen Armee auf Rojava/Nordostsyrien dauern an. Die gesammten Länge der Front zu Türkei steht unter Beschuss von Kampfflugzeugen, Artillerie und Panzern. Gezielt beschießt das Nato-Land Türkei dabei auch zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser und die Wasser und Energieversorgung.Nachdem sich letzten Sonntag bereits Menschen spontan zu einer Kundgebung versammelten haben, haben wir am Samstag den 26.November zusammen mit Organisationen der türkischen Linken auf die Straße mobilisiert.

Beteiligt an der Kundgebungen haben sich auch Frauen aus dem Iran. In ihrem Redebeitrag ging die die Freundin aus dem Iran auf die aktuelle Situation der Aufstände in den kurdischen Gebieten des Irans ein, betonte vor allem aber den Volksaufstand als ein Aufstand des gesamten iranischen Volkes und die Notwendigkeit eine Gesellschaft abseits von Profitinteressen zu schaffen und endete mit der Parole „Jin, Jiyan, Azadî“.

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Veranstaltung zum Weltkobane-Tag

Am 1. November ist der Weltkobane-Tag, der an die Verteidigung der Stadt gegen den IS und schließlich an die Befreiung der ganzen Region durch die Kämpfer:innen Rojavas gedenkt.

In Kobanê wurde nicht nur um eine Stadt gekämpft, sondern um grundlegenderes: Kobanê steht für die Verteidigung von Menschlichkeit und die feste Entschlossenheit, dass eine revolutionäre Perspektive inmitten dieser Zeit der Kriege aufgebaut werden kann.

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Am Tag X auf die Straße – die Revolution in Rojava verteidigen!

Jeden Tag beschießen türkische Truppen und ihre dschihadistischen Verbündeten Dörfer und Städte in Rojava. Die türkische Armee setzt Drohnen und Mörsergranaten ein, ihre Angriffe zielen darauf die Bevölkerung zu vertreiben.

Ein neuer Angriffskrieg der Türkei auf Rojava wird immer wahrscheinlicher. Die NATO gibt ihrem Verbündeten politische Rückendeckung, liefert Waffen und die türkischen Truppen sind an der Grenze aufmarschiert.

Dem Krieg der Türkei gegen Rojava werden wir mit internationaler Solidarität begegnen. Mit Bezug zur Kampagne RiseUp4Rojava rufen wir dazu auf: Am Tag X auf die Straße – die Revolution in Rojava verteidigen!

Am Tag X auf die Straße: 18 Uhr, Schwenningen Muslenplatz (unten beim Brunnen)

Aktion gegen Kriegsprofiteur Commerzbank

Die Commerzbank hat hunderte Millionen Euro in die beiden Rüstungsfirmen Rheinmetall (250 Millionen) und Thyssen-Krupp (750 Millionen) investiert. Der türkische Angriffskrieg auf das nordsyrische Gebiet Rojava wird mit deutschen Waffen geführt und die Commerzbank verdient daran mit. Antimilitaristische AktivistInnen haben der Commerzbank deshalb heute morgen einen kurzen Besuch abgestattet. Weiterlesen

Nein zum Krieg der Türkei und der Unterstützung durch Deutschland

Die Türkei führt Krieg gegen Rojava. Der deutsche Staat liefert politische Rückendeckung und Deutsche Banken und Konzerne liefern Kriegsgerät und Geld. Für uns als AntimilitaristInnen aus Deutschland ist Rojava und der Krieg gegen die Bevölkerung daher immer wieder Thema unserer Praxis. In diesem Text gehen wir tiefer auf die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Türkei ein und auch darauf warum wir hier gegen den Angriffskrieg auf Rojava aktiv werden müssen.

Die Türkei führt Krieg. Am 9. Oktober hat die türkische Armee mit der Bombardierung und dem Einmarsch ihrer Truppen in Rojava im Norden Syriens begonnen. Am Boden greift die zweitgrößte Armee der Nato gemeinsam mit ihren verbündeten islamistischen Milizen an. Gezielt wird die zivile Infrastruktur, Wohngebiete und Krankenhäuser zerstört. Weiterlesen