Der Krieg in der Ukraine und die „Zeitenwende“– Veranstaltung des Antimilitaristischen Treffen VS

Der Krieg in der Ukraine beschäftigt uns alle seit Monaten und ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht. Russland ruft die Mobilmachung aus und zieht weitere Soldaten ein. Aus den Nato-Staaten werden immer weitere Waffensysteme geliefert. Aus Politik und Medien wird die „Zeitenwende“ beschworen – Aufrüsten und noch mehr Aufrüsten. Daneben schwirren die wildesten Positionen herum, von Russland Solidarität bis zu einem erstarkenden Selenskyj-Fankult ist alles zu finden. Wir sagen dazu: Wir halten weder vom russischen Angriffskrieg etwas, noch von Selenskyjs Nationalismus und neoliberaler Politik und schon gar nichts von den Aufrüstungsplänen des deutschen Imperialismus!

Unsere Solidarität gilt der betroffenen Bevölkerung und den fortschrittlichen Kräften im Land. Wenn du mehr zu den Hintergründen und vor allem zu den Profiteuren dieses Krieges erfahren möchtest, dann komm zu unserer Veranstaltung am Donnerstag den 27. Oktober um 20 Uhr im Linken Zentrum Schwenningen

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Bericht: Rheinmetall Entwaffnen in Kassel

Das Rheinmetall Entwaffnen Camp und die Proteste in Kassel sind vorbei. Wir blicken zurück auf eine Woche voller Aktionen, Vernetzung und Diskussion. Am zentralen Aktionstag des Rheinmetall Entwaffnen Bündnis haben am Freitag Hunderte in den frühen Morgenstunden die Eingänge eines Kraus-Maffei-Wegmann (KMW) Werks blockiert. Am Samstag zog eine starke antimilitaristischen Demonstration durch Kassel. Über die ganze Woche haben bis zu 500 Antimilitarist:innen das Camp in den Kassler Götheanlagen für Austausch und Diskussion genutzt.

Einen zusammenfassenden und politischen Bericht haben wir bei „Perspektive Kommunismus“ gefunden. Wir spiegeln hier einige Auszüge daraus.

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Auf zu Rheinmetall Entwaffnen – Infos und Anreise

Unter dem  Motto „Kassel entwaffnen ist (k)eine Kunst! Camp, Aktionstage und Demo gegen Krieg, Aufrüstung und Abschottung“ findet in Kassel, einem Zentrum der bundesdeutschen Rüstungsindustrie, vom 30. August bis 4. September 2022  ein vielfältiges Programm statt.

Unter dem  Motto „Kassel entwaffnen ist (k)eine Kunst! Camp, Aktionstage und Demo gegen Krieg, Aufrüstung und Abschottung“ findet in Kassel, einem Zentrum der bundesdeutschen Rüstungsindustrie, vom 30. August bis 4. September 2022  ein vielfältiges Programm statt.

Den Bündnisaufruf und das Programm findet ihr auf der Website:
https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/

Den Bündnisaufruf und das Programm findet ihr auf der Website:
https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/

Unter dem  Motto „Kassel entwaffnen ist (k)eine Kunst! Camp, Aktionstage und Demo gegen Krieg, Aufrüstung und Abschottung“ findet in Kassel, einem Zentrum der bundesdeutschen Rüstungsindustrie, vom 30. August bis 4. September 2022  ein vielfältiges Programm statt.

Den Bündnisaufruf und das Programm findet ihr auf der Website:
https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/

Den Aufruf „Wir zahlen nicht für ihre Kriege!“ der „Offensive gegen Aufrüstung“ findet ihr hier:
https://hauptfeind.de

Wir laden euch zur Infoveranstaltung zum Rheinmetall Entwaffnen Camp am Donnerstag, 11. August, 20 Uhr ins Linke Zentrum Schwenningen, Bürkstraße 48 ein. Bei der Infoveranstaltung und sonst immer zu den Öffnungszeiten des Linken Zentrums Schwenningen gibt es auch Tickets für die gemeinsame Anreise nach Kassel.

Am Tag X auf die Straße – die Revolution in Rojava verteidigen!

Jeden Tag beschießen türkische Truppen und ihre dschihadistischen Verbündeten Dörfer und Städte in Rojava. Die türkische Armee setzt Drohnen und Mörsergranaten ein, ihre Angriffe zielen darauf die Bevölkerung zu vertreiben.

Ein neuer Angriffskrieg der Türkei auf Rojava wird immer wahrscheinlicher. Die NATO gibt ihrem Verbündeten politische Rückendeckung, liefert Waffen und die türkischen Truppen sind an der Grenze aufmarschiert.

Dem Krieg der Türkei gegen Rojava werden wir mit internationaler Solidarität begegnen. Mit Bezug zur Kampagne RiseUp4Rojava rufen wir dazu auf: Am Tag X auf die Straße – die Revolution in Rojava verteidigen!

Am Tag X auf die Straße: 18 Uhr, Schwenningen Muslenplatz (unten beim Brunnen)

Aktion gegen 100 Milliarden Aufrüstungspaket in Villingen-Schwenningen

Den Bericht ahben wir kopiert von https://linke-aktion.org

Der Hauptfeind steht im eigenen Land. Das war 1914 beim imperialistischen Krieg “um den Platz an der Sonne”, sprich Kolonien für das deutsche Kaiserreich so, und das gilt auch heute noch. Der russische Angriffskrieg kam den deutschen Rüstungskonzernen gerade gelegen und auch die Nato legitimiert damit die weitere Aufrüstung und Militarisierung gen Osten.

Quer durch die Republik gab es am 11.Juni Demos, Aktionen von antikapitalistischen Gruppen gegen Aufrüstung, Waffenexporte und Militarisierung, das war auch in Villingen-Schwenningen sichtbar. Aktivist:innen kleisterten mehrere Wandplakate mit klaren Losungen gegen Aufrüstung und Kriegspolitik.

>> Bericht zum bundesweiten Aktionstag

Inflation, massive Preissteigerungen für Lebensmittel und Energie, Klimakatstrophe, Hunger und Flucht – an dem allem soll nach Lesart der Herrschenden Putin schuld sein. Die imperialistischen Staaten, die das System der Kriege, Ausbeutung und des Raubbaus an Mensch und Natur immer wieder aufs Neue hervorbringen, waschen derweil die Hände in Unschuld. Und die bürgerlichen Parteien übertrumpfen sich gegenseitig in ihren Forderungen, immer mehr Waffen zu exportieren. Um die Menschen in der Ukraine geht es dabei zuallerletzt.

Die Begleitung dazu kommt von den liberalen Schreiberlingen in der Presse, fast alle Medien schüren die Kriegspropaganda. Wer sich dem entgegen stellt, wird entweder totgeschwiegen, als naiv oder als 5.Kolonne Russlands diffamiert. Umso notwendiger ist es deshalb die antimilitaristische Gegenwehr zu organisieren und als antiimperialistische Linke aktiv und sichtbar zu sein: Weil es letztlich keinen humanen Kapitalismus geben kann, weil dieses System Krisen und Kriege hervorbringt, weil die Zeche immer die arbeitenden Menschen bezahlen müssen.