Bundeswehr auf Jobmesse – gestört

Kein Werben fürs sterben – Auf der Ausbildungs- und Jobmesse „Jobs for Future“ in Schwenningen suchte die Bundeswehr händeringend neues Personal – oder zukünftiges Kanonenfutter. Denn die Bundeswehr hat ein Problem, das Personal läuft davon und neue Soldat:innen zu gewinnen fällt ihnen schwer.
Kein wunder, die Kriegsbegeisterung hält sich noch immer in Grenzen. Gerade wenn es darum geht ganz direkt für die Herrschenden den Kopf hin zu halten. Für viele junge Menschen gibt es sinnvollere Alternativen.

Um die Rekrutierungsversuche der Bundeswehr zu stören, haben wir ihren Werbestand auf der Jobs for Future behindert. In unsere Rede und den verteilten Flugblättern griffen wir vor allem die massiven Aufrüstungsprogramme für die Bundeswehr und den, von der Grünen-SPD-FDP-Regierung formulierten, Großmachtsanspruch Deutschlands auf. Sorgen wir dafür das der deutsche Militarismus ordentlich Gegenwind bekommt.

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Bericht: Rheinmetall Entwaffnen in Kassel

Das Rheinmetall Entwaffnen Camp und die Proteste in Kassel sind vorbei. Wir blicken zurück auf eine Woche voller Aktionen, Vernetzung und Diskussion. Am zentralen Aktionstag des Rheinmetall Entwaffnen Bündnis haben am Freitag Hunderte in den frühen Morgenstunden die Eingänge eines Kraus-Maffei-Wegmann (KMW) Werks blockiert. Am Samstag zog eine starke antimilitaristischen Demonstration durch Kassel. Über die ganze Woche haben bis zu 500 Antimilitarist:innen das Camp in den Kassler Götheanlagen für Austausch und Diskussion genutzt.

Einen zusammenfassenden und politischen Bericht haben wir bei „Perspektive Kommunismus“ gefunden. Wir spiegeln hier einige Auszüge daraus.

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Antimilitaristisches Treffen

Der Krieg Russlands in der Ukraine, die Hintergründe, Aufrüstung und Militarisierung hierzulande sind Themen des Treffens.

Waffenlieferungen durch die Nato-Staaten und die weitere Aufrüstung befeuern diesen Krieg. Klar ist, vor allem die Nato rüstet seit Jahren auf und weder Nato noch Russland führen Kriege für Menschenrechte.

Mit einem Input wollen wir zur Diskussion und unserer Positionierung gegen Kriegspropaganda, Militarisierung und Aufrüstung einladen.

Wir freuen uns, wenn wir Euch diesen Mittwoch Abend treffen. Weil
Antimilitarismus notwendig ist. Weil aktiv werden notwendig ist.

Truppenübungsplatz Tannheim (zuerst mal) vom Tisch – Kriegsschauplätze bleiben

Der geplante Truppenübungsplatz bei Tannheim ist zuerst mal vom Tisch. Die Anwohner können sich freuen, unbehelligt von Gefechtslärm und dem Rasseln von Panzerketten zu bleiben, zu joggen, Rad zu fahren usw. Die Kinder und ihre Familien in der Nachsorgeklinik können sich erholen. Das ist angenehm und gut für uns, die wir in dieser Region leben. Es ist falsch, wenn wir uns damit zufrieden geben.

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Aktion zum Antikriegstag 2020 – Besuch beim „Karrierecenter“ der Bundeswehr in Donaueschingen

81 Jahre nach dem Überfall Polens durch die faschistische deutsche Armee und 75 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs und der Zerschlagung des Faschismus, gestalteten ein paar AntimilitaristInnen eine Aktion bzw. es entstand eine kleine Performance. Mit einem Miniaturpanzer aus Pappe „made in germany“ und Plakaten im Vorgärtchen des Gebäudes das der Bundeswehr als Ort für ihre Personalwerbung dient.

Motto des gefährlichen Aufmarsches war: gegen Waffenexporte, Aufrüstung und Kriegspolitik – nein zum Bundeswehrübungsplatz Tannheim. Weiterlesen