HECKLER & KOCH BLOCKIEREN – Video und Bericht von den Protesten am 08. Oktober

Am Freitag, 8. Oktober haben wir gemeinsam mit rund 200 Aktivist:innen aus ganz Deutschland das Werk von Heckler und Koch in Oberndorf am Neckar blockiert und damit klar gestellt, dass die deutsche Waffenindustrie nicht einfach ungestört produzieren kann. Wichtig ist, unser Protest richtet sich nicht gegen die Arbeiter:innen bei Heckler und Koch, sondern gegen den Konzern, das deutsche Rüstungskapital und Imperialismus.

Am Tag selbst waren Aktivist:innen schon in den frühen Morgenstunden mit einer gemeinsamen Anreise vor dem offiziellem Beginn der Proteste vor Ort um Zufahrtswege und Eingänge des Werks zu blockieren. Vor Ort sahen wir uns mit einem immensen Großaufgebot der Polizei konfrontiert. Hunderte Polizisten, Räumpanzer, Drohnen und Hubschrauber waren im Einsatz um unseren Protest möglichst schon im Keim zu ersticken. Trotzdem gelang es uns, um kurz vor 6 Uhr früh einen Zufahrtsweg zum Werk mit über 20 Personen zu blockieren.

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Videorückblick zum Bewegungsratschlag von Rheinmetall entwaffnen!

Krieg beginnt hier

Ob wir wollen oder nicht, die Waffenschmieden der deutschen Rüstungskonzerne, vom Rheinmetall „Defence“-Standort, Heckler und Koch über weitere Konzernstandorte und auch kleinere Klitschen sind in unserer Region präsent – vom Schwarzwald bis an den Bodensee. Diese hier produzierten Waffen werden weltweit in Kriegen und Konflikten eingesetzt, im Krieg der Türkei gegen die kurdische Freiheitsbewegung, im Jemen … und gegen soziale und Umweltbewegungen in Mexiko, Kolumbien … . Die Liste ist lang.

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Protest bei Bundeswehrgelöbnis in Bad Dürrheim

protestAm Donnerstag, dem 26. Januar, wurden 136 Bundeswehrrekruten des Artilleriebataillons 295 aus Stetten am kalten Markt zu ihrem Gelöbnis in die „Patenstadt“ Bad Dürrheim verfrachtet. Ohne Kritik blieb der Auftritt nicht. Nachdem der Bürgermeister von Bad Dürrheim, Walter Klumpp, den Soldaten versicherte das sie einen „sicheren Arbeitsplatz“ haben bekamen diese von ihm noch zu hören: „Soldat sein heißt, dort hinzugehen, wo der Staat Sie hinschickt“. Für wessen Interessen der Staat sie in den Krieg schickt verriet er ihnen jedoch nicht. Weiterlesen

Nein zur Verlängerung der Bundeswehr Kriegseinsätze

banner21Derzeit ist die Bundeswehr weltweit in 16 Ländern im Einsatz. Ende des Jahres sollen im Bundestag nun die auslaufenden Mandate einiger dieser Einsätze verlängert werden. Seit der Beteiligung der Bundeswehr am Kosovo- Krieg und dem Angriff gegen Serbien 1999 unter der von SPD und Grünen geführten Bundesregierung nehmen die Kriegseinsätze der Bundeswehr stetig zu.

Zur Durchsetzung der Deutschen Interessen, zur Sicherung von Rohstoffen, Absatzmärkten und Einfluss ist es Normalität geworden dort, wo in den Augen der Herrschenden nötig, dies mit militärischen Mitteln – mit Krieg zu tun. Für Profit gelenkte Interessen werden so Länder zerbombt, ganze Rgionen ins Choas gestürzt und hunderttausende Menschen zur Flucht gezwungen.

Wir sagen: Nein zu den Bundeswehr Kriegseinsätzen und rufen dazu auf gegen die anstehenden Mandatsverlängerungen zu demonstrieren.

Am 10. Dezember organisieren wir daher aus Villingen-Schwenningen die gemeinsame Anfahrt zur Demonstration „Krieg beginnt hier – Nein zu den anstehenden Mandatsverlängerungen von Bundeswehreinsätzen!“ in Stuttgart.

Treffpunkt: 10 Dezember, 11 Uhr, Schwenningen Bahnhof