FIGHT FOR SOLIDARITY – Bericht zur Demo in Villingen

Unter der Parole FIGHT FOR SOLIDARITY hatte die „Seebrücke“ in Villingen zu einer Demonstration aufgerufen. Anlass war die Kriminalisierung der Seenotretter:innen von Samos 2 der Iuventa. Über 20 Menschen zogen an diesem Samstag durch die Villinger Innenstadt und mit Parolen, Stickern und Musik brachten sie ihren Protest zum Ausdruck. Bei der Abschlusskundgebung auf dem Latschariplatz wurden drei Reden gehalten, den Redebeitrag des antimilitaristischen Treffens findet ihr unten im Wortlaut.

Liebe Freund:innen, liebe Aktive der Seebrücke in VS,

zuerst danke dafür, dass wir hier einen Redebeitrag beisteuern können. Denn wir freuen uns, dass das Thema der Flüchtenden über das Mittelmeer wieder thematisiert wird. In Zeiten, in denen der Begriff Solidarität oft nur mit Waffenlieferungen in die Ukraine verbunden wird.

Vor dem Hintergrund des Ukrainekriegs sind die Abschottung der EU-Außengrenzen in Südosteuropa, das Sterben im Mittelmeer, die Push Backs, der Krieg Saudi-Arabiens im Jemen, der Krieg des Nato-Partners Türkei gegen die kurdische Bewegung im Nordirak und Nordsyrien kein wirkliches Thema in den Mainstream-Medien.

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1800 auf der Demonstration „Fluchtursachen bekämpfen“

Kurzbericht zur Demonstration am Samstag den 29. Oktober in Nürnberg. Quelle: Fluchtursachen bekämpfen

demonstration-nuernberg-2Vorweg: Es war eine schöne, laute, solidarische Demo mit einer guten Außenwirkung. Am Samstag fanden sich auf dem Jakobsplatz in der Nürnberger Innenstadt 1800 Menschen zusammen, um unter dem Motto „Fluchtursachen bekämpfen! Gemeinsam gegen Krieg, Rassismus, Sexismus und Ausbeutung“ zur Zentrale des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zu ziehen. Bereits vor dem Auftakt liefen mindestens zwei Spontandemos in Gostenhof und der Nürnberger Innenstadt.

Knapp 50 Gruppen. Organisationen und Parteien hatten zu der Demonstration aufgerufen oder unterstützten ihre Durchführung. Es beteiligten sich zahlreiche Geflüchtete aus vielen Ländern, HelferInnen und linke AktivistInnen. Aus mehreren Städten waren DemoteilnehmerInnen mit Bussen angereist, andere waren kollektiv mit Zügen nach Nürnberg gefahren. Weiterlesen