Rassismus tötet, Waffenexporte schaffen Fluchtursachen – Aktion von AntifaschistInnen und AntimilitaristInnen in Villingen

An der europäischen Außengrenye eskaliert die Lage. Zuerst benutzt die Türkei syrische Flüchtlinge als Druckmittel, dann öffnen sie die Grenzen. Griechenland reagiert mit massiver Gewalt, schießt mit Tränengas und teils scharfer Munition auf die Menschen und misshandelt sie.

Gleichzeitig wütet auf der Insel Lesbos ein faschistischer Mob, greift mit Unterstützung von Faschisten aus ganz Europa, unter anderem auch mit Mitgliedern der „Identitären Bewegung“ (IB), HelferInnen, AktivistInnen, Geflüchtete, JournalistInnen und Infrastruktur an. Von den griechischen Behörden werden sie durch nicht-eingreifen legitimiert und unterstützt.

Aber diese legitimierung und Unterstützung von Faschisten ist kein griechisches Problem. In ganz Europa läuft ein Rechtsruck, verkörpert auch durch die Grenzpolitik der Europäischen Union.

Währenddessen befürchtet der Baden-Württembergische Innenminister Strobel das die Reisefreiheit und der Warenverkehr eingeschränkt werden könnten, ein perfektes Beispiel für die Devise Mensch über Profit.

Diese Devise ist auch die Ursache warum die Menschen überhaupt erst fliehen mussten. Mit deutschen Panzern und deutschem Kriegsmaterial wird in ihren Heimatländern kriegt geführt.

Dem müssen wir entgegen wirken, darauf müssen wir hinweisen und aktiv wertden. Deswegen haben wir in der Villinger Innenstadt ein Transparent aufgehängt und Flyer an PassantInnen verteilt, in denen wir auf die Zustände an der EU-Außengrenze und auf Lesbos hinweisen.

Deutsche Waffenexporte stoppen, Nein zur Festung Europa!
Solidaritätt den Flüchtenden!