Demonstration – Solidarität mit Afrin

Am 18. März rückten türkische Truppen im Verbund mit dschihadistischen Banden in die Stadt Afrin in Rojava/ Nordsyrien ein. Über 50 Tage leisteten die Selbstverteidigungseinheiten YPG/YPJ erfolgreichen Widerstand gegen den Einmarsch der Türkei. Zuletzt beschloss die Autonomieverwaltung des Kanton Afrin jedoch die Evakuierung der zivilen Bevölkerung um sie vor weiteren Angriffen zu schützen und drohende Massaker durch die Islamisten und türkischen Militärs zu verhindern. Durch die Bombardierung eines Flüchtlingskonvois starben über 300 Menschen.

In Solidarität mit der Bevölkerung Afrins und dem Widerstand der YPG/YPJ gingen am 21. März in VS-Villingen über Hundert Menschen auf die Straße. Am Nachmittag um halb Fünf begann die Demonstration am Bahnhof und endete in der Fußgängerzone wo anschließend eine Kundgebung auch zu Newroz stattfand. Mit lauten Parolen und Transparenten zeigten die Menschen ihre Solidarität mit den, weiterhin kämpfenden, in Afrin und ganz Rojava.

Trotz der mündlichen Anordnung der Polizeibehörden keine Fahnen der YPG/YPJ auf der Demonstration zu zeigen, prangte während der gesamten Strecke die Fahne der YPG auf dem Fronttransparent. Der Versuch die Symbole der kurdischen Freiheitsbewegung zu verbieten, reiht sich in die Repression in Deutschland ein. Demonstrationen und Newroz-Feiern werden verboten, Wohnungen durchsucht, Polizeieinheiten greifen Demonstrationen an und es kommt immer wieder auch zu gezielten Festnahmen.

Ob in Rojava oder Deutschland: Berxwedan Yijan E – Widerstand ist Leben!
Wut zu Widerstand – Rojava verteidigen!

 

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