Der Kampf in Rojava – Der Kampf für eine Welt in der niemand fliehen muss!

01. Dezember | Veranstaltung zu Rojava und dem Kampf um Rakka | 20 Uhr | Linkes Zentrum Mathilde Müller | Veranstalter: Linke Aktion VS

09. Dezember | „Für eine Welt in der niemand fliehen muss!“ | Landesweite Demonstration in Stuttgart | 14 Uhr

Viele Menschen fliehen aus Syrien. Der Bürgerkrieg zwischen dem Assad-Regime und den FSA-Milizien (unter denen sich viele islamistische Gruppen tummeln), sowie das Aufkommen des IS haben ein Leben für viele unmöglich gemacht. Diese Menschen fliehen – unter anderem in die BRD. Doch der Krieg in Syrien ist auch ein Stellvertreterkrieg zwischen den Großmächten USA, Russland und unter anderen eben auch der BRD. Während die Regierung in Deutschland von der Bekämpfung von Fluchtursachen spricht, sorgt sie andernorts für die Eskalation von Konflikten und Ausbeutung.

Doch wie kann die tatsächliche Bekämpfung von Fluchtursachen aussehen? Ein Bild davon können wir uns im nordsyrischen Rojava machen. Im Zuge des Bürgerkrieges wagten sich die Menschen im vorwiegend kurdisch bevölkerten Teil im Norden Syriens an eine soziale Revolution. Ohne ethnische oder geschlechtliche Ausgrenzung begann dort eine basisdemokratische Revolution. Eine Basisdemokratie die auch vor der Wirtschaft nicht halt macht und kollektiv verwaltete Arbeitsprojekte fördert.

Auch gegen den IS konnten sie sich behaupten. Und nicht nur das. Es waren maßgeblich die Kräfte der selbstverwalteten Region Rojava die den Sieg über den IS in seiner selbsternannten Hauptstadt Rakka errungen haben. Damit ist der IS militärisch faktisch besiegt. Doch damit eröffnen sich neue Fragen: Gerät nun Rojava selbst ins Visier der Großmächte? Können die Menschen ihre soziale Revolution erhalten und ausbauen?

In diesem Zusammenhang empfehlen wir daher wärmstens eine Veranstaltung der „Linken Aktion VS“ am 1. Dezember:

Am 01. Dezember wird eine Referentin aus der Schweiz, welche in den letzten Jahren die Region mehrmals bereiste, sich in Rojava ein Bild des Gesellschaftsprozess machte, die Front zuletzt bei Rakka besuchte und unzählige Gespräche und Interviews mit KämpferInnen der YPG/ YPJ und kämpfenden InternationalistInnen führte, wird von ihren Erfahrungen berichten und eine Einschätzung der aktuellen Situation geben.

Begleitet und musikalisch umrahmt wird sie dabei vom politischen Liedermacher Nils.

Veranstaltung: Freitag 1. Dezember, Beginn ist um 20 Uhr, die Veranstaltung findet statt im Linken Zentrum Mathilde Müller, der Eintritt ist frei.

 

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