Krieg verursacht Flucht – Die Bundeswehr in Mali

mailEine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Informationsstelle Militarisierung e.V
1. Dezember // 19 Uhr Linkes Zentrum // Mathilde Müller

Bald findet die Demonstration gegen die Mandatsverlängerungen der Bundeswehreinsätze in Stuttgart statt. Im Vorfeld wollen wir uns beispielhaft einen der Bundeswehreinsätze detailliert anschauen.Gemeinsam mit der Informationsstelle Militarisierung Tübingen widmen wir uns daher am 1. Dezember um 19 Uhr dem Bundeswehreinsatz in Mali.

Schon bald wird die Bundeswehr im Norden Malis kämpfen. Seit drei Jahren ist sie schon vor Ort um Soldaten auszubilden. Mali könnte damit Afghanistan als bisher gefährlichsten und „robustesten“ Kriegseinsatz der deutschen Armee ablösen. Das Ziel des neuen Kampfeinsatzes ist jedoch noch deutlich unklarer definiert, als in Afghanistan und findet in einem mindestens ebenso komplizierten regionalen Umfeld statt. Betrachtet man die Ursachen der gegenwärtigen Eskalation in Mali, so stößt man unweigerlich auf die NATO-Intervention in Libyen im Jahr 2011. Tatsächlich jedoch waren die Bundeswehr und ihre Verbündeten bereits zuvor umfangreich in der Region aktiv und in gewisser Weise lässt sich deren Destabilisierung sogar als Konsequenz der „Europäischen Integration“ in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik rekonstruieren. Davon ausgehend wollen wir auch die aktuelle Lage und mögliche zukünftige Entwicklungen darstellen.

Wir könne euch schon jetzt verraten das es scheint als würde ein Brandstifter zur Feuerwehr gemacht. Alle die genauer wissen wollen wieso und warum das so ist sind am 1. Dezember herzlich willkommen.

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