1800 auf der Demonstration „Fluchtursachen bekämpfen“

Kurzbericht zur Demonstration am Samstag den 29. Oktober in Nürnberg. Quelle: Fluchtursachen bekämpfen

demonstration-nuernberg-2Vorweg: Es war eine schöne, laute, solidarische Demo mit einer guten Außenwirkung. Am Samstag fanden sich auf dem Jakobsplatz in der Nürnberger Innenstadt 1800 Menschen zusammen, um unter dem Motto „Fluchtursachen bekämpfen! Gemeinsam gegen Krieg, Rassismus, Sexismus und Ausbeutung“ zur Zentrale des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zu ziehen. Bereits vor dem Auftakt liefen mindestens zwei Spontandemos in Gostenhof und der Nürnberger Innenstadt.

Knapp 50 Gruppen. Organisationen und Parteien hatten zu der Demonstration aufgerufen oder unterstützten ihre Durchführung. Es beteiligten sich zahlreiche Geflüchtete aus vielen Ländern, HelferInnen und linke AktivistInnen. Aus mehreren Städten waren DemoteilnehmerInnen mit Bussen angereist, andere waren kollektiv mit Zügen nach Nürnberg gefahren.

An der Demospitze liefen Delegierte einiger der aufrufenden Organisationen. Der erste Block des Zuges war ein sehr ausdrucdemonstration-nuernbergksstarker internationalistischer Frauenblock, an dem sich ca. 300 Frauen beteiligten. Hinter dem Frauenblock begannen die organisierten Reihen des antikapitalistischen Blocks. Danach folgte eine bunt zusammengesetzter zweiter Teil der Demonstration. Die Aktion endete erst gegen 18 Uhr, nach sehr vielen Reden und einer trotz der Dauer kämpferisch gebliebenen Demo, mit einer Abschlusskundgebung am Bundesamt für Migration und Geflüchtete.

Die Polizei hielt sich meist fernab der Demonstration im Hintergrund. Ein Demosanitäterteam der Demosanis Süd West, das den Zug zum BAMF begleitete, hatte also zum Glück wenig zu tun.

Ausführlichere Berichte und weitere Bilder folgen in den nächsten tagen auf der Homepage der Kampagne „Fluchtursachen bekämpfen“

 

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