Abschlussveranstaltung der Kampagne Türkei / Kurdistan / Rojava

SolidaritätAm 21. Oktober um 20 Uhr im Linken Zentrum Mathilde Müller

Seit Ende August fanden organisiert vom Antimilitaristischen Treffen Villingen-Schwenningen mehrere Veranstaltungen und Aktionen in Solidarität mit der türkischen und kurdischen Linken statt.

Währenddessen geht in der Türkei der Krieg des Staates gegen die kurdische Befreiungsbewegung und die gesamte Linke unvermindert weiter. Täglich kommt es zu dutzenden Verhaftung und Angriffen der Armee gegen die Bevölkerung im Osten des Landes.

Unter dem Vorwand des Kampfes gegen den Islamischen Staat rückte türkisches Militär im Norden Syriens ein. Im Verbund mit islamistischen Kampfverbänden gelten ihre Angriffe aber hauptsächlichen der unabhängigen Region Rojava. Der Aufbau einer demokratisch selbst verwalteten Gesellschaft unter der Federführung der Kurdischen Bevölkerung im Norden Syriens, ist der regierenden AKP unter Erdogan ein Dorn im Auge. Die Herrschenden in der Türkei fürchten um ihren Einfluss.

Die BRD macht sich dabei zum Erfüllungsgehilfen des diktatorisch regierenden türkischen Präsidenten Erdogan. Zuletzt wurde am Donnerstag den 13. August Ali Ötzel vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart wegen der Mitgliedschaft in der PKK zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt.

Ali Ötzel wurde im Frühjahr 2015 in Villingen-Schwenningen festgenommen, vorgeworfen wird ihm dabei konkret Demonstrationen, Busfahrten zu Aktionen und Kulturveranstaltungen organisiert zu haben, dies im Auftrag der „Terrororganisation“ PKK. So werden auch hier weiterhin jene welche sich für eine Zukunft in Frieden und einer Demokratisierung der Gesellschaft einsetzen, verfolgt und inhaftiert.

Darum ist es wichtig, dass wir uns solidarisch zeigen und und klar machen, dass der Einsatz der betroffenen FreundInnen und GenossInnen für einen gerechten Frieden eben kein Verbrechen ist sondern notwendiger denn je.

Am 21. Oktober sind nun nochmals alle zum Abschluss der Kampagne ins Linke Zentrum Mathilde Müller eingeladen. Ab 20 Uhr gibt es Essen, Getränken gegen Spenden. Auf Stellwänden die Situation in der Türkei, Rojava sowie die anhaltende Verfolgung türkischer und kurdischer Linker in Deutschland informiert.

Der Erlös des Abends kommt dabei der türkischen und kurdischen Linken zugute.

Advertisements