Veranstaltung: Reise- und Erfahrungsbericht aus Rojava und dem Sengal

int-tab-fahnen2aAm 22. September wird es im Linken Zentrum Mathilde Müller einen Reise- und Erfahrungsbericht aus dem in Nordsyrien an der Grenze zur Türkei gelegenen Rojava und dem Sengal Gebiet des Iraks und Syriens geben. Beginn der Vortragsveranstaltung ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Seit dem Beginn des Syrischen Bürgerkrieges 2011 gelang es der Großteils kurdischen Bevölkerung Rojavas sich nicht in den Stellvertreterkrieg hinein ziehen zu lassen. Vielmehr begann die Bevölkerung Rojavas mit dem Aufbau einer solidarischen und demokratischen Gesellschaftsordnung. Als im Sommer 2014 tausende JesidInnen in den Sengal Bergen vom „Islamischen Statt“ (IS) eingeschlossen wurden, waren es auch die KämpferInnern der Selbstverteidigungseinheiten YPG/YPY aus Rojava welche einen Fluchtkorridor für die JesidInnen freikämpften und Massaker durch den IS verhinderten.

Eine Genossin des „Revolutionären Aufbau Schweiz“ war zuletzt im Frühjahr 2016 in Rojava und im Sengal unterwegs. Dabei besuchte sie verschiedene Frontabschnitte und hat sich mit den Verknüpfungen des Politischen mit dem Militärischen auseinandergesetzt. Zu dem führte sie Interviews mit KommandantInnen sowie mit Kämpfenden internationalen Freiwilligen der militärpolitischen Einheiten der YPG/YPY. Im Zentrum die Fragestellung: Was können wir als Linke dort für unsere Politik hier lernen.

22. September: Reise- und Erfahrungsbericht aus Rojava (Nordsyrien) Sengal Gebiet (Irak/ Syriens) 19 Uhr | Linkes Zentrum Mathilde Müller (Jahnstr. 47/1, VS-Schwenningen)

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