Bundeswehr auf Ausbildungs- und Jobmesse

BW auf Messe

Kein Werben fürs Sterben!

Auf der diesjährigen Berufs- und Ausbildungsmesse Jobs for Future, präsentierte sich wiedereinmal die Bundeswehr. Mit einem großen Stand, allerlei Kriegsgerät und Soldaten in Kampfmontur versuchen sie junge Menschen für den Krieg zu werben. Doch die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber, familienfreundliche Kriege gibt es nicht und die Bundeswehr bietet erst recht keine Zukunftsperspektive!

Die Bundeswehr will sich auf dieser Messe als normaler Arbeitgeber präsentieren. Mit dem Versprechen einer sicheren Zukunft, eines sicheren Jobs, Ausbildung und Studium sowie Abenteuer und Abwechslung, wird versucht junge Leute zu ködern.

Das können wir so nicht stehen lassen. Die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber. Es geht nicht darum etwas produktives zur Gesellschaft beizutragen, sondern es geht um’s Töten und Krieg führen – für wirtschaftliche Interessen – weltweit.

Derzeit ist die Bundeswehr an 16 Einsätzen weltweit beteiligt. Mit dem Beginn des völkerrechtswidrigen Kosovokrieg reihte sich Deutschland wieder in die Reihe der kriegsführenden Staaten ein.

Seit 2008 geht die Bundeswehr militärisch gegen somalische Fischer vor, die sich aus Hunger und Verzweiflung dafür bezahlen lassen, Handelsschiffe zu kapern. Die Küste wurde von riesigen Fischtrailer leer gefischt und Giftmüll aus aller Welt ins Meer gekippt. Den Fischern in Somalia wurde somit jegliche Grundlage zum überleben genommen. Doch dies will man hier zu Lande nicht wahr haben.

Militärisch stärkt die Bundeswehr und die NATO dem Verbündeten Recep Tayip Erdogan in der Türkei den Rücken, während er gegen dasBW auf Messe eigene Volk vorgeht und weiterhin Islamisten in Syrien unterstürtzt.

In den Einsatzzentralen Africom und Eucom in Stuttgart werden die Kriege der USA und der NATO in Afrika und Europa geleitet und die Schussbefehle gegeben.

Um in diesen Kriegen noch effektiver handeln zu können, wird die Bundeswehr in einer professionelle Interventionsarmee umgewandelt. In diesem Rahmen wurde die Wehrpflicht faktisch abgeschafft und die Bundeswehr ist gezwungen auf Jobmessen, wie der heutigen, potentielle Mörder zu werben – und das als ganz normaler, familienfreundlicher Betrieb mit Zukunftsperspektive.

Eine Armee ist kein normaler Arbeitgeber! Familienfreundliche Kriege gibt es nicht! Und eine Berufsarmee mit Zukunftsperspektive drückt einzig den Wunsch aus, in Zukunft noch mehr Kriege führen zu wollen!

Lasst euch nicht für dumm verkaufen! 

Töten und getötet werden ist keine berufliche Perspektive!

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